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Fin de siècle... und Zombies

Von veröffentlicht am 22.04.2014 12:14, Rubrik philosophisches-politisches

Zombies und allgemeiner die Apokalypse sind seit geraumer Zeit ein fixer Tropos der Popkultur. Egal ob im TV oder Kino, in Comics oder Literatur: alles wird von Zombies verschlungen, überall wird die Apokalypse eingeleitet. Dies alles ist freilich nichts anderes als ein Symptom des derzeitig vorherrschenden Fin de siècle.

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Science-fiction und Geschichtsphilosophie (1): Isaac Asimovs "Foundation"-Trilogie

Von veröffentlicht am 14.03.2014 17:58, Rubrik philosophisches-politisches

Science-fiction beschäftigt sich mit der Zukunft und stellen in Folge dessen oft direkt oder indirekt Theorien darüber auf, wie wir dorthin gelagen. Im Folgenden einige Überlegungen anhand zweier Anschauungsbeispiele…

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Vom Wanken der Utopie

Von veröffentlicht am 23.04.2012 08:49, Rubrik Rezensionen-Kritik

Rezension: Greven, Michael Th.: Systemopposition. Kontingenz, Ideologie und Utopie im politischen Denken der 1960er Jahre, Barbara Budrich, Opladen 2011.

Michael Greven beschreibt in seinem Buch das Phänomen der Systemopposition in den 1960er Jahren im Rahmen der Begriffe Kontingenz, Ideologie und Utopie. Alle drei sind selbst historische Kategorien einer Bewegung die, durch seine Beschreibung zeitgeschichtlich eingeordnet und damit protokollarisch wiedergegeben wird.

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Franz E. (Politikwissenschafter und Terrorexperte in Innsbruck)

Von veröffentlicht am 22.03.2012 06:53, Rubrik philosophisches-politisches

Oder: Warum offenbar nicht nur das Institut für Politikwissenschaft in Wien seine Personal-Politik überdenken sollte.

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Lieber Herr Fleischhacker! Eine Erinnerung.

Von veröffentlicht am 23.01.2012 13:18, Rubrik philosophisches-politisches

In Ihrem Leitartikel in der Presse vom Samstag konstatieren Sie auf Ihre übliche erfrischend provokante Art, eine Regierungsbeteiligung der FPÖ könne auch nicht mehr schlimmer sein, als die derzeitige Große Koalition.

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Kulturscherbe

Von veröffentlicht am 18.01.2012 10:06, Rubrik philosophisches-politisches

Die Unesco sorgt für Schutz.

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Besondere Lebenslage?/Richtig sparen!

Von veröffentlicht am 21.12.2011 12:50, Rubrik philosophisches-politisches

Die FPK in Kärnten streicht eine Weihnachtszuwendung für NS-Opfer. Diese muss von den 300 Betroffenen jetzt unter dem Titel “Hilfe in besonderen Lebenslagen” neu angesucht werden.

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Ideologieverschiebungen als Identitätsverschiebungen der Spätmoderne

Von veröffentlicht am 25.11.2011 09:05, Rubrik philosophisches-politisches

aerosol.cc freut sich Marko Novosel als Gastautor im Blog begrüßen zu dürfen.

In seinem ersten Beitrag beschäftigt er sich mit der Finanzkrise, die die europäische Gemeinschaft in eine tiefe Krise gestürzt hat. Er spielt mögliche Szenarien und Szenen durch, die auch mehr oder weniger tiefe Ausgänge anbieten sollen.

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Eine Expedition ins Unheimliche

Von veröffentlicht am 12.10.2011 07:02, Rubrik philosophisches-politisches

Das Unheimliche ist ein sehr interessantes Konzept bei Freud. Unheimlich ist etwas, das uns auf unbehagliche Weise fremd oder auf unbehagliche Weise vertraut ist. Wenn etwas, das uns vertraut sein sollte, uns plötzlich seltsam fremd erscheint. Wenn etwas, das uns fremd sein sollte, uns plötzlich seltsam vertraut ist.

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Der Fall Heidegger

Von veröffentlicht am 17.09.2011 17:34, Rubrik philosophisches-politisches

„Wenn es von den Hängen des Hochtals, darüber langsam die Herden ziehen, glockt und glockt […] Wälder lagern, Bäche stürzen, Felsen dauern, Regen rinnt, Fluren warten, Winde wehen, Segen sinnt.“ (Heidegger, Martin: Aus der Erfahrung des Denkens, Pfullingen 1954, 22/27)

Alles schreit hier Rückbesinnung. Das Idyll vergangener Zeiten wird nicht umsonst und nicht unabsichtlich beschworen. Heidegger spürt etwas im Fallen nach und liegt damit auf der Linie des Kulturpessimismus seiner Zeit. (Spengler usw.) Nichts Neues also. Eine gewöhnliche Position für einen Konservativen, Priesterseminaristen, Kleinbürger könnte man sagen. Weit gefehlt. Es ist viel mehr und doch viel weniger. Zunächst noch einmal voraus. Es handelt sich hier nicht um die Kritik einer Dummheit oder das Aufzeigen von Nachlässigkeiten. Heidegger ist ein brillanter Denker, ein großartiger Philosoph. Seine Wirkung ist bis heute unbestreitbar. Damit aber wiegen auch seine sicherlich beabsichtigten Verfehlungen umso schwerer.
Der Nachgeschmack, den die Offenbarung des Seins hinterlässt, ist das, was die Freude des Individuums an seiner Philosophie trüben muss.

Der schönen akademischen Linie des Aufsatzes vom geschätzten Kollegen Hofer ist weitgehend beizupflichten. Nur antwortet er nicht mit einer Widerlegung des Problems, das in meinem Versuch einer politischen Einordnung der Theorie aufgeworfen wurde. Er geht geschickterweise nur auf das ein, was sich innerhalb der akademischen Grenzen einer bestimmten Diskussion dazu klarstellen lässt. (Das schickt sich.) Das ist legitim und steht für sich als Antwort. Daher hier auch keine reine Replik, sondern der Versuch, die Widerlegung auf neue Weise zu provozieren.

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Von der Seinsvergessenheit. Heidegger und der Nationalsozialismus

Von veröffentlicht am 26.08.2011 03:57, Rubrik philosophisches-politisches

Heidegger und der Nationalsozialismus, das ist eine dieser Diskussionen, die immer wieder aufbrechen und zurecht geführt werden müssen. Grundvorausetzung dafür ist eine kritische Auseinandersetzung mit Heidegger und die Einsicht, dass es nicht um Verurteilung oder Entschuldigung einer Person geht.
Vielmehr muss das Ziel sein, Heideggers Philosophie kritisch zu untersuchen und zwar, indem man sich anschaut, was Heidegger aussagt, und nicht, was einzelne Sätze aus ihren Kontext gerissen zu sagen scheinen. Heideggers Philosophie ist sehr heterogen und seine Ansichten veränderten sich besonders im Zeitraum der 30er und 40er Jahre zum Teil stark. Im nachfolgenden Text versuche ich, diese Veränderungen zumindest nachzuzeichnen. Die etwas längeren Exkurse zu Beginn über Sprache und Erkennen und die Position des Todes bitte ich zu entschuldigen. Ich glaube, dass eine eingehendere Erläuterung, wie es sich hiermit jeweils verhält, unerlässlich ist, da es hierzu, wie ich meine, einige Missverständnisse bzw. Unklarheiten gab.

Im Übrigen möchte ich gleich zu Beginn loswerden, dass die oft kolportierte Heidegger-Apologetik eigentlich eher ein Mythos ist. Zumindest in der Heideggerforschung gibt es einen umfangreichen kritischen Diskurs um Leben und Werk und die letzten Jahre brachten viele neue Erkenntnisse.

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Die pathetische Theorie. Martin Heideggers „unpolitische“ Philosophie des Todes

Von veröffentlicht am 09.08.2011 08:51, Rubrik philosophisches-politisches

Wie man angesichts der Ereignisse leicht feststellen kann lebt der Geist des Nationalsozialismus in unserer Demokratie beinahe ungehindert weiter. Das die rechtsextremen Politiker unseres Landes angesichts des von ihren ideologischen Vorbildern/Vorgängern angerichteten Mordens im Holocaust und dem Weltkrieg jetzt wenigstens demütig das Maul halten sollten, kann man offenbar nicht einmal von ihren “Spitzenvertretern” erwarten. Als wäre nichts geschehen verherrlichen diese teilvorbestraften und halbunschuldsvermuteten weiterhin ihre dunklen Götter und halten es nicht einmal mehr für nötig sich von den direkten Aufrufen zur Gewalt ernsthaft zu distanzieren. Seit einger Zeit fragen wir uns, wie kommt es dazu? Weshalb spricht es sich angesichts der realen Gewalt so leicht vom Morden ohne das eine breite Mehrheit der Bevölkerung sich abgestoßen fühlt. Es scheint viele sind immer noch lieber “tot als nicht Sklave” (Kraus) der Gewalt. Ein Anhaltspunkt für diese gesellschaftspolitische Situation ist die Situation eines der Meisterdenker der neueren deutschen Ideologie. Martin Heidegger, einer der wichtigsten und meistgelesenen Philosophen der Welt, schuf eine Philosophie deren Inhalt den Tod affirmiert. Er versuchte sein Denken aus der Gesellschaft und vor allem dem Politischen herauszulösen um auf ursprüngliche Wahrheiten stoßen. Im realen Leben ist er nur auf den Nationalsozialismus gestoßen, hat ihn als Ideologie des Todes natürlich sofort erkannt und sich niemals von ihm abgelöst. Die Faszination dieses Denkens, die auch das Unbewusste, das Affektive der Menschen berührt, die die komplizierte philosophische Sprache nicht verstehen, gibt vielleicht Aufschluss über die tödliche Überzeugungskraft dieser Sprache als Asyl des Todes.
Im Folgenden soll dieses Denken, das der Gewalt die Türen öffnet, ein wenig unter die Lupe genommen werden.

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